Unter diesem Titel hat Jens Lüders von der FXdirekt Bank bei GodmodeTrader einen Handelsansatz für Gaps (Kurslücken) beschrieben. Dieser Ansatz ist nicht unbedingt neu, fehlt mir aber noch in meiner Sammlung “Handelsideen“. Hier ein kurzer Auszug und der Link zum vollständigen Artikel:
Immer wieder sonntags“ ist eine beliebte Musiksendung aus dem Europa-Park in Rust, die jede Menge Spaß verspricht, so wird es zumindest auf der Internetpräsenz des Ersten Deutschen Fernsehens verlautbart. Der EUR/USD-Trader dürfte wohl größeren Spaß an der Serie „Immer wieder montags“ haben. An diesem Tag entstehen als Folge der Handelsunterbrechung am Wochenende gelegentlich Kurslücken, die meist recht gute Tradingchancen eröffnen. Es gibt verschiedene Arten von Kurslücken, von denen einige sehr lange offen bleiben. Der Beitrag geht ausschließlich auf die „Montags-Kurslücke“ bei EUR/USD ein, welche sich meistens zügig schließt und die am einfachsten zu handelnde Kurslücke ist. Den ganzen Artikel lesen
Eine interessante Handelsidee beschreibt Harald Weygand (Technischer Analyst bei GodmodeTrader.de). Hier ein Auszug aus seinem Artikel:
“Ein Cluster ist ein Kursbereich, in dem Chartstrukturen unterschiedlicher Kategorie zusammenlaufen. Beispielsweise Trendlinien, Gleitende Durchschnittslinien, Fibonacci Retracementlevels, formationstechnische Strukturen, etc. Wenn sich Chartstrukturen auf einem Punkt treffen, auf einem Preisniveau, dann spricht von einem Cluster.
In der Regel leiten solche Cluster aufgrund ihrer Dominanz mindestens Gegenbewegungen ein. An einen Widerstandscluster prallen Kurse also nach unten ab, auf einem Unterstützungscluster prallen Kurse nach oben ab. Das hat unter anderem damit zu tun, dass sich Marktteilnehmer natürlich nicht gegen starke Widerstände bzw. Unterstützungen stellen. Käufer warten im Bereich eines Widerstandsclusters ab, ob es zu Verkäufen kommt und Verkäufer und Shortseller geben an solchen Punkten ihr Material in den Markt. Umgekehrt verhält es sich bei Unterstützungsclustern.
Als Anleger können Sie die Cluster direkt handeln. Das bietet sich insbesondere in seitwärts laufenden Marktphasen an. In Range-Markets ist die Trefferquote des direkten Cluster-Tradings hoch. Neben der hohen Trefferquote ist ein Vorteil des Cluster-Tradings die Möglichkeit, den Stop relativ eng zu platzieren.
In starken Trendphasen macht es hingegen Sinn, nicht das Cluster direkt zu handeln, sondern den Ausbruch (Breakout) über das Cluster. In starken Trendphasen läuft der Markt nämlich nicht selten durch Cluster direkt hindurch.” Den ganzen Artikel lesen
Bei meinem Pivot-Trading habe ich mich bisher lediglich auf Breakouts konzentriert und damit viele Verlust-Trades generiert (54%). Mit der Indentifizierung von Clustern und der Möglichkeit auch Rebounds (in entsprechenden Marktphasen) zu handlen, könnte ich meine Trefferquote sicher erhöhen. Jetzt muß ich “nur” noch die Marktphasen richtig bestimmen
Ein wirklich bemerkenswertes Buch, welches ich sicherlich noch einmal lesen werde. Schon nach den ersten Seiten möchte man es gar nicht wieder aus der Hand legen, weil es in so packender Weise geschrieben ist. Es wird die Lebensgeschichte und Traderlaufbahn des legendären Jesse Livermore geschildert, dem der Aufstieg vom Kurstafelboy zum Multimillionär gelingt, der dann alles wieder verliert und kurz darauf sein erfolgreiches Comeback feiern kann. Leicht verständlich, spannend und mit verblüffenden Erkenntnissen vermittelt dieses Buch faszinierende Trades und eine ganze Reihe von Weisheiten, einer der wohl schillernsten Persönlichkeiten der Wall Street. Mehr…
Curtis M. Faith war mit 19 Jahren nicht nur der jüngste, sondern am Ende des Experiments auch der finanziell erfolgreichste »Turtle«. Er verdiente mehr als 30 Millionen Dollar während des Experimentes für Richard Dennis. Warum er der erfolgreichste aller Schildkröten war, führt Curtis Faith in erster Linie auf die Handelspsychologie zurück. Seiner Theorie nach geht es nicht um das Handelssystem, sondern es kommt auf die Fähigkeit des Traders an, das Handelssystem auszuführen. Wesentlich zu seinem Erfolg beigetragen hat vor allem auch der Denkansatz der Spieltheorie. Heute ist Curtis Faith einer der führenden Pioniere für mechanische Handelssysteme und Software. Gegenwärtig ist Faith Leiter für Forschung und Entwicklung für Trading Blox, LLC, einem Unternehmen dass sich auf Software für Tradingsystem Analyse und Entwicklung spezialisiert hat. (Quelle: FinanzBuch Verlag)Zum Interview auf godmode-trader.de
Ein Market Structure High wird durch eine Serie von drei aufeinander folgenden Preisperioden (Kerzen) ausgebildet. Hierbei folgt auf ein Hoch ein höheres Hoch, das wiederum von einem tieferen Hoch gefolgt wird. Wenn vier Kerzen mit zwei mittleren Kerzen aufträten, die dieselbe Höhe hätten, dann würde sich das Pattern nicht als Market Structure High qualifizieren können. Ein Market Structure High zeigt ein potenzielles Reversal des Trends an. Die Relevanz nimmt mit an das Extrem eines Trends reichenden Preisen zu. Dies gilt für jeden Zeitrahmen. Mehr…
Das “Buy Monday”-System kauft einen Index zur Handelseröffnung am Montag. Findet am Montag kein Handel statt, wird zur Handelseröffnung am Dienstag gekauft. Die Absicherung der Position erfolgt durch einen festen Stopp (im Beispiel von Joe Krutsinger mit einem 1.000 Dollar-Stopp). Wird die Position im Handelsverlauf nicht ausgestoppt, wird diese zum Handelsschluss geschlossen. Mehr…
Das “One Night Stand”-System kauft ein neues Hoch oder verkauft ein neues Tief ins Wochenende hinein, hält den Trade über das Wochenende und verlässt ihn zur Handelseröffnung am Montag. Ursprünglich wurde das System für den Handel mit Währungspaaren geschrieben. Mehr…
Dan Zanger von Chartpattern.com rückte zum ersten Mal in das Licht der Öffentlichkeit, als er in einem Artikel des Fortune Magazine seine erstaunliche Geschichte erzählte. Der Titel des Artikels war „Meine Aktien sind 10 000 Prozent im Plus“, und er erklärte darin, wie er es geschafft hatte, 11 000 Dollar in 18 Millionen Dollar zu verwandeln, und das in nur 18 Monaten. Dabei wurde aber nicht erwähnt, dass Dan Zanger nach insgesamt 23 Monaten sogar 42 Millionen Dollar erreichte. Neben diesen unglaublichen Gewinnen wurde aber in dem Artikel nicht genauer darauf eingegangen, wie seine Trading-Strategie funktioniert. Es blieb daher unbekannt, welche Indikatoren er benutzt, welche Philosophie er verfolgt und wie sein typischer Trading-Tag aussieht. Einzig die Aussage, dass Dan ein bestimmtes Marktverhalten vor großen Rallys beobachtet, gab Hinweise auf seine Methodik. Der Artikel hat dennoch das allgemeine Interesse an der Kunst der Technischen Analyse verstärkt, indem an einem realen Beispiel gezeigt wurde, welche Möglichkeiten im Trading bestehen, wenn man die notwendigen Fähigkeiten sowie eine persönliche Begeisterung dafür besitzt. …weiterlesen