EUR/USD: Der Euro befand sich in der Korrekturphase eines Aufwärtstrends, als er im Bereich des 61,8-Fibonacci-Levels die übergeordnet Abwärtstrendlinie erreichte und hier im H4-Chart einen Umkehrstab ausbildete. Diese Konstellation war für mich ein klares Kaufsignal und ich platzierte eine Long-Order am Hoch des Umkehrstabes. Eine dynamische Aufwärtsbewegung blieb jedoch aus. Bereits der dritte Bar nach dem Entry war ein Innenstab und der darauf folgende, schloss unter dem Außenstab. Somit mußte ich den Trade auch schon wieder schließen – glücklicherweise nahe dem Break Even.

AUD/USD: Im Australischen Dollar vs. US-Dollar habe ich einen kurzfristigen Aufwärtstrend im Stunden-Chart gehandelt, nachdem eine übergeordnete Aufwärtstrendlinie zum dritten Mal getestet wurde. Der Einstieg erfolgte mit dem Break von Punkt 2 eines aufwärts gerichteten 1-2-3-Setups. Zwei Mal hatte ich die Gelegenheit den Stopp nachzuziehen, bevor die Position heute ausgestoppt wurde.

USD/JPY: Im Dollar/Yen habe ich auf einen nachhaltigen Break des Vortageshochs spekuliert (YH) und wollte den Trade ursprünglich bis zum R1 halten. Doch dazu kam es nicht und bereits mit der dritten Kerze – im M15-Chart – wurde mein Initial-Stopp am Tief der Durchbruchskerze getroffen.

Nach diesen drei Trades, liegt das Wochenergebnis aktuell bei +0,28%. Noch verläuft die Equity Curve unterhalb ihres 50er MAs, so dass ich auch weiterhin sehr kleine Positionen handeln werde.

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Do. 22 Apr 2010, 19:30 bis 20:30 Uhr – Mehrteilige Forex-Trading-Webinarserie, in der Trading Coach Berndt Ebner die Strategien seines Tradings vorstellen wird … mehr Infos und Anmeldung
Weitere Live Trading Events, findet Ihr in meinem Terminkalender.
Nachdem meine Equity Curve in der vergangenen Woche (KW 14) unter ihren 50er GD gerutscht ist, habe ich zunächst im Demo-Modus weiter getradet. Auch wenn ich es damit nicht geschafft habe, aus dem “Tal der Tränen” zu kommen, bin ich in dieser Woche wieder in den Live-Modus gewechselt – allerdings mit deutlich reduziertem Risiko (0,5% pro Trade). Damit habe ich es zwar auch noch nicht über den GD geschafft aber mental und emotional ist der Unterschied zwischen Live und Demo doch nicht von der Hand zuweisen. Das Risiko von 0% im Demo ist gut und schön aber ob mich das bei meinem Trading wirklich weiter bringt, wage ich inzwischen zu bezweifeln.
Wie schon angedeutet, war ich in dieser Woche nicht sonderlich erfolgreich und schließe mit einem Minus von 2,54%. Profitable Bewegungen gab es aber eigentlich genug – nur verpasse ich derzeit die besten Einstiege am Vormittag. Das ärgert mich dann und ich versuche mit aller Macht in den Markt zu kommen, um mir meinen Anteil abzuholen. Oft lande ich dann im 1-Min-Chart, weil es hier ja mehr Gelegenheiten gibt. Na wenn das nicht naiv ist!
Für die kommenden Trades habe ich also jetzt die Regel aufgestellt, kein Timeframe mehr zu verwenden, welches kleiner als M15 ist. Statt dessen orientiere ich mich mehr in die andere Richtung und suche auch in den Stunden- und Tages-Charts nach Setups. Liegt hier kein astreines Setup vor, gibt es auch keinen Trade. Allerdings werde ich meinen Focus ein wenig erweitern und mich nicht wie bisher auf lediglich 8 Währungspaare beschränken. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich wirklich trendige Paare gar nicht auf meinem Radar hatte. Also werde ich das Screening jetzt auf alle zur Verfügung stehenden Märkte ausweiten.
Die Trading-Frequenz wird sich wahrscheinlich dadurch deutlich verringern. Aber das gibt mir die Gelegenheit, mich wieder ausführlich jedem Trade zu widmen und darüber zu schreiben …versprochen! Anbei noch die Liste meiner “Schandtaten” dieser Woche.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag

Das Deutsche Anleger Fernsehen blickt in einer DAF-Reportage dem Daytrader Giovanni Cicivelli über die Schulter.
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