Für die kommende Woche habe ich 5 Forex Paare auf der Watchlist, die ich mit dem Breakout-System First and Second Strike handeln werde: AUDUSD, EURGBP, GBPUSD, NZDUSD und USDCAD. Alle Werte befinden sich in einem etablierten Trend und weisen über den ADX-Indikator eine gewisse Trendstärke auf. Der ADX(40) ist jeweils steigend und notiert über 20. Das Einzelpositionsrisiko wird entsprechend der Trendrichtung wie folgt gewichtet: AUDUSD (long 1.5%, short 0.5%), EURGBP (long 0.5%, short 1.5%), GBPUSD (long 1.5%, short 0.5%), NZDUSD (long 1.5%, short 0.5%), USDCAD (short 1.5%, long 0.5%)

Haftungsausschluss: Die hier veröffentlichten Analysen und Marktkommentare sind keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und stellen kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren oder Derivaten dar.
Eine interessante Handelsidee beschreibt Harald Weygand (Technischer Analyst bei GodmodeTrader.de). Hier ein Auszug aus seinem Artikel:
“Ein Cluster ist ein Kursbereich, in dem Chartstrukturen unterschiedlicher Kategorie zusammenlaufen. Beispielsweise Trendlinien, Gleitende Durchschnittslinien, Fibonacci Retracementlevels, formationstechnische Strukturen, etc. Wenn sich Chartstrukturen auf einem Punkt treffen, auf einem Preisniveau, dann spricht von einem Cluster.
In der Regel leiten solche Cluster aufgrund ihrer Dominanz mindestens Gegenbewegungen ein. An einen Widerstandscluster prallen Kurse also nach unten ab, auf einem Unterstützungscluster prallen Kurse nach oben ab. Das hat unter anderem damit zu tun, dass sich Marktteilnehmer natürlich nicht gegen starke Widerstände bzw. Unterstützungen stellen. Käufer warten im Bereich eines Widerstandsclusters ab, ob es zu Verkäufen kommt und Verkäufer und Shortseller geben an solchen Punkten ihr Material in den Markt. Umgekehrt verhält es sich bei Unterstützungsclustern.
Als Anleger können Sie die Cluster direkt handeln. Das bietet sich insbesondere in seitwärts laufenden Marktphasen an. In Range-Markets ist die Trefferquote des direkten Cluster-Tradings hoch. Neben der hohen Trefferquote ist ein Vorteil des Cluster-Tradings die Möglichkeit, den Stop relativ eng zu platzieren.
In starken Trendphasen macht es hingegen Sinn, nicht das Cluster direkt zu handeln, sondern den Ausbruch (Breakout) über das Cluster. In starken Trendphasen läuft der Markt nämlich nicht selten durch Cluster direkt hindurch.” Den ganzen Artikel lesen
Bei meinem Pivot-Trading habe ich mich bisher lediglich auf Breakouts konzentriert und damit viele Verlust-Trades generiert (54%). Mit der Indentifizierung von Clustern und der Möglichkeit auch Rebounds (in entsprechenden Marktphasen) zu handlen, könnte ich meine Trefferquote sicher erhöhen. Jetzt muß ich “nur” noch die Marktphasen richtig bestimmen
Das nachfolgend beschriebene System, wird derzeit nicht von mir gehandelt!
Philosophie …
Das „First and Second Strike System“ handelt einen Wochentrend, der sich nach einem Opening Range Breakout in Ausbruchsrichtung etabliert. Sollte sich der erste Ausbruch (First Strike) als Fehlausbruch erweisen, erhält das System mit dem Ausbruch in die Gegenrichtung (Second Strike) eine zweite Chance.
Durch Übergewichtung des Risikos (Position Size) in die favorisierte Kursrichtung – z.B. in Richtung des übergeordneten Trends – wird zudem eine Maximierung der Gewinne angestrebt.
Offene Positionen werden erst zum Open der Folgewoche glattgestellt, da die Eröffnungsbewegung – z.B. ein Gap – als zusätzliche Gewinnchance gesehen wird.
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