Category Archives: Handelsideen

Risk Management mit Equitytrading

Eine interessante Möglichkeit das getradete Risiko unter Kontrolle zu halten, stellt Rene Berteit – Technischer Analyst bei GodmodeTrader – vor. Hierbei wird über die Equity Curve ein gleitender Durchschnitt gelegt und der reale Handel ausgesetzt, sobald die Equity unter diesen GD fällt. Von da an, wird das Trading im Demo-Modus fortgeführt und der reale Handel erst wieder aufgenommen, wenn die Equity über den GD ansteigt. Mit diesem Ansatz sollte es möglich sein, die Equity Curve zu glätten und größere Drawdowns zu umgehen. Aber …

Bevor Sie das Euqitytrading nun voller Euphorie anwenden, in dem Glauben nur noch zu gewinnen, möchte ich natürlich auch den ein oder anderen „Nachteil“ ansprechen. Zum einen ist das Equitytrading nachlaufend, d.h. auch hier werden Sie erst einmal je nach genauer Filterung einen Kontorücklauf und damit Verlusttrades hinnehmen müssen, bevor Ihnen Ihre Regeln Einhalt gebieten. Genau so werden Sie die ersten funktionierenden Signale verpassen, da das Konto erst einmal wieder über die Duchschnittslinie (sofern Sie diese für eine Filterung nutzen) ansteigen muss …
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Kurslücken bei EUR/USD – Immer wieder montags

Unter diesem Titel hat Jens Lüders von der FXdirekt Bank bei GodmodeTrader einen Handelsansatz für Gaps (Kurslücken) beschrieben. Dieser Ansatz ist nicht unbedingt neu, fehlt mir aber noch in meiner Sammlung „Handelsideen„. Hier ein kurzer Auszug und der Link zum vollständigen Artikel:

Immer wieder sonntags“ ist eine beliebte Musiksendung aus dem Europa-Park in Rust, die jede Menge Spaß verspricht, so wird es zumindest auf der Internetpräsenz des Ersten Deutschen Fernsehens verlautbart. Der EUR/USD-Trader dürfte wohl größeren Spaß an der Serie „Immer wieder montags“ haben. An diesem Tag entstehen als Folge der Handelsunterbrechung am Wochenende gelegentlich Kurslücken, die meist recht gute Tradingchancen eröffnen. Es gibt verschiedene Arten von Kurslücken, von denen einige sehr lange offen bleiben. Der Beitrag geht ausschließlich auf die „Montags-Kurslücke“ bei EUR/USD ein, welche sich meistens zügig schließt und die am einfachsten zu handelnde Kurslücke ist. Den ganzen Artikel lesen

Cluster-Breakouts

Eine interessante Handelsidee beschreibt Harald Weygand (Technischer Analyst bei GodmodeTrader.de). Hier ein Auszug aus seinem Artikel:

„Ein Cluster ist ein Kursbereich, in dem Chartstrukturen unterschiedlicher Kategorie zusammenlaufen. Beispielsweise Trendlinien, Gleitende Durchschnittslinien, Fibonacci Retracementlevels, formationstechnische Strukturen, etc. Wenn sich Chartstrukturen auf einem Punkt treffen, auf einem Preisniveau, dann spricht von einem Cluster.

In der Regel leiten solche Cluster aufgrund ihrer Dominanz mindestens Gegenbewegungen ein. An einen Widerstandscluster prallen Kurse also nach unten ab, auf einem Unterstützungscluster prallen Kurse nach oben ab. Das hat unter anderem damit zu tun, dass sich Marktteilnehmer natürlich nicht gegen starke Widerstände bzw. Unterstützungen stellen. Käufer warten im Bereich eines Widerstandsclusters ab, ob es zu Verkäufen kommt und Verkäufer und Shortseller geben an solchen Punkten ihr Material in den Markt. Umgekehrt verhält es sich bei Unterstützungsclustern.

Als Anleger können Sie die Cluster direkt handeln. Das bietet sich insbesondere in seitwärts laufenden Marktphasen an. In Range-Markets ist die Trefferquote des direkten Cluster-Tradings hoch. Neben der hohen Trefferquote ist ein Vorteil des Cluster-Tradings die Möglichkeit, den Stop relativ eng zu platzieren.

In starken Trendphasen macht es hingegen Sinn, nicht das Cluster direkt zu handeln, sondern den Ausbruch (Breakout) über das Cluster. In starken Trendphasen läuft der Markt nämlich nicht selten durch Cluster direkt hindurch.“ Den ganzen Artikel lesen

Bei meinem Pivot-Trading habe ich mich bisher lediglich auf Breakouts konzentriert und damit viele Verlust-Trades generiert (54%). Mit der Indentifizierung von Clustern und der Möglichkeit auch Rebounds (in entsprechenden Marktphasen) zu handlen, könnte ich meine Trefferquote sicher erhöhen. Jetzt muß ich „nur“ noch die Marktphasen richtig bestimmen 😉

Market Structure High/Low

Market Structure High

Ein Market Structure High wird durch eine Serie von drei aufeinander folgenden Preisperioden (Kerzen) ausgebildet. Hierbei folgt auf ein Hoch ein höheres Hoch, das wiederum von einem tieferen Hoch gefolgt wird. Wenn vier Kerzen mit zwei mittleren Kerzen aufträten, die dieselbe Höhe hätten, dann würde sich das Pattern nicht als Market Structure High qualifizieren können. Ein Market Structure High zeigt ein potenzielles Reversal des Trends an. Die Relevanz nimmt mit an das Extrem eines Trends reichenden Preisen zu. Dies gilt für jeden Zeitrahmen.

„Buy Monday“ by Joe Krutsinger

Das „Buy Monday“-System kauft einen Index zur Handelseröffnung am Montag. Findet am Montag kein Handel statt, wird zur Handelseröffnung am Dienstag gekauft. Die Absicherung der Position erfolgt durch einen festen Stopp (im Beispiel von Joe Krutsinger mit einem 1.000 Dollar-Stopp). Wird die Position im Handelsverlauf nicht ausgestoppt, wird diese zum Handelsschluss geschlossen.

„One Night Stand“ by Joe Krutsinger

Das „One Night Stand“-System kauft ein neues Hoch oder verkauft ein neues Tief ins Wochenende hinein, hält den Trade über das Wochenende und verlässt ihn zur Handelseröffnung am Montag. Ursprünglich wurde das System für den Handel mit Währungspaaren geschrieben.

Micro-M Tops and Micro-W Bottoms

Micro-M Top & Micro-W BottomMicro-M Tops und Micro-W Bottoms sind Chartformationen, die Marktwendepunkte markieren. Sie sind vergleichbar mit Doppeltops und Doppelböden, bestehen aber lediglich aus 4 bis 5 Kerzen. Bei einem Micro-M Top erreicht der Markt mit der ersten Kerze ein neues Hoch, korrigiert mit der zweiten Kerze, um mit der dritten Kerze das Hoch erneut zu testen. Bleibt es bei diesem Test und der Kurs wird mit der vierten Kerze wieder korrigiert, ist die Micro-M-Formation bestätigt. Bei einem Micro-W Bottom verhält es sich entsprechend umgedreht.

Beide Formationen sind in allen Märkten gültig und können in jedem Zeitrahmen (5min- bis Wochen-Chart) angewendet werden.