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FX Trading Results 18.03.2010

Ich weiß nicht, ob ich jetzt die Lösung für mein “CRV-Problem” beim Breakout-Scalping gefunden habe – aber vorerst gehe ich so vor: Da ich meine Trades nicht beobachten möchte (wegen meiner Emotionen) und beim Versagen meines Setups nur ungern 20 Pips – und damit 2% – verlieren will (Katastrophen-Stopp), setze ich jetzt einen Stopp von lediglich 5 Pips und einen Take-Profit von 10 Pips.

Gestern hatte ich damit im USD/CHF keinen Erfolg. Das lag aber eher daran, dass ich den Trade nicht gewissenhaft genug vorbereitet hatte. Heute hat es dafür im EUR/USD geklappt.

Trades 18.03.10

USD/CHF: Der H1-Chart zeigte einen intakten Abwärtstrend mit dem letzten Tiefpunkt knapp unterhalb des Vortagestiefs. Der Trend im M15-Chart war nicht ganz so sauber. Aber die letzten Hoch- und Tiefpunkte bildeten ein abwärts gerichtetes 1-2-3-Setup, was für mich ausreichte, um das H1-Tief zu scalpen. Ich platzierte die Order 1 Pip unterhalb des H1-Tiefs mit einem Stop von 5 Pips und einem Risiko von ca. 0,5%. Leider hatte ich die Pivot-Linien nicht eingeblendet und habe daher übersehen, dass meinem Take-Profit von 10 Pips, der Support S1 im Wege stand. Daraus ergab sich ein CRV, dass diesen Trade gar nicht zugelassen hätte.

USDCHF 17.03.10 - M15

EUR/USD: Der Euro hatte ein kleines Zwischentief (1) der letzten Aufwärtsbewegung unterschritten. Von einem klaren Bruch des noch gültigen Aufwärtstrends, wollte ich aber erst ausgehen, wenn das große Korrekturtief (2) gebrochen wird.

EURUSD 18.03.10 - H1

Um diesen Bruch zu scalpen, suchte ich zunächst im M15-Chart nach einem 1-2-3-Setup. Wie die ganzen kleinen Quadrate zeigen (die jeweils für Limit-Orders stehen), war ich mir jedoch noch nicht sicher, an welches Tief ich hier meine Order platzieren sollte. Ich überlegte hin und her, ob ich bereits vor dem Break einsteigen sollte oder doch lieber mit dem Break.? Schließlich habe ich mich dann doch für das große Korrekturtief aus dem H1-Chart entschieden und platzierte meine Order einen Pip unter dieses Tief. Mit dieser Order wurde auch gleich ein Stopp-Loss von 5 Pips und ein Take-Profit von 10 Pips platziert. Das Risiko für diesen Trade lag bei 0,5%. Der Break erfolgte dann sehr dynamisch und erreichte recht schnell den Take-Profit, der einen Gewinn von 1,01% einbrachte.

EURUSD 18.03.10 - M15

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  1. Uwe
    19. März 2010, 10:01 | #1

    Yuppie, er macht’s, er macht’s :-) )))

    allerding sind 5/10 Pips eher Marktrauschen, dafuer musst Du Dir nicht so viel Muehe mit dem Setup machen, nimm mal mindestens das 5-fache, dann kannst auch entspannt daneben sitzen :-)

    Gut Trade!
    Uwe

  2. 20. März 2010, 08:27 | #2

    Bei diesen Trades geht es mir eher darum, nur die kurze Ausbruchsbewegung zu handeln. Daher denke ich, dass 5 Pips für den SL und 10 Pips für den TP ausreichend sind. Wenn Du mit “Marktrauschen” die ATR meinst, dann ist das auch durchaus beabsichtigt, innerhalb dieser Range zu handeln. Ist die Chance auf einen Treffer hier nicht etwas besser.?

    Beim 5-fachen für SL und TP, müßte ich wohl ein anderes Setup wählen – z.B. Umkehrstäbe – und dann einen ganzen Swing handeln. Dann ziehe ich es allerdings vor, einen Trailing-Stopp anzuwenden.

    Leider entwischen mir diese Setups in letzter Zeit immer, da ich nur noch am Nachmittag zum Traden komme. So muß ich halt in den größeren Timeframes danach Ausschau halten und werde daher seltener fündig.

    Der Trade im EUR/USD war übrigens sehr kurios. Den habe ich buchstäblich im Schlaf gewonnen: Ich war sehr müde, als ich nach Hause kam – habe aber dennoch wie gewohnt mein Screening gemacht und das Setup vorgefunden. Nach einigem hin und her überlegen – wohin mit der Order? – habe ich mich dann entschieden und bin kurz darauf tatsächlich eingeschlafen. Als ich dann wieder wach wurde, konnte ich mich über den Gewinner freuen. Besser kann man seine Emotionen nicht raushalten. ;-)

    Viele Grüße,
    Frank

  3. Uwe
    24. März 2010, 07:53 | #3

    Hm, natuerlich ist die Wahrscheinlichkeit fuer einen Treffer hoeher, allerdings in beide Richtungen… Dafuer musst Du meiner Meinung nach aber nicht auf besondere Setups warten, da tut’s der gute alte Muenzwurf auch :-) )

    Wenn Dein Setup also mehr sein soll als ein Zufallstreffer, und wenn Du ihm vertraust, musst Du ihm auch mehr Platz geben um sich zu entwickeln.

    Geld im Schlaf zu verdienen ist natuerlich ne feine Sache, wenn’s denn oefter mal klappt… :-) )

    Gut Trade!
    Uwe

(erforderlich)